Das war das Motto bei dem Besuch der GRÜNEN Kreistagsfraktion im Dürener Tierheim. Ein Motto, das im Zuge der multiplen Krisen heutzutage, eventuell zu kurz kommt.
Am Anfang unseres Austausches mit dem Dürener Tierschutzverein sorgte der Antrag Erhalt der Mittel für die Katzenkastrationskampagne der GRÜNEN Kreistagsfraktion für Gesprächsstoff. Die Fraktion hatte beantragt, die Kreismittel für die Kastration verwilderter Katzen nicht zu streichen. Wir wollten damit einen Beitrag zum Tierschutz, gegen Tierleid und zur Biodiversität leisten und die vier Dürener Vereine, die diese Arbeit machen, unterstützen. Der Antrag wurde im Kreistag von der neuen Koalition von CDU und SPD abgelehnt. Von den Vertreterinnen des Tierheims erfuhren wir, dass die von CDU und SPD als Ersatz für diese Mittel favorisierte Landesförderung wegen hoher bürokratischer Hürden leider nicht interessant sei.
Danach informierten wir uns über die Arbeit des Dürener Tierheims. Bei einem Rundgang wurden uns die unterschiedlichen Gebäude gezeigt und die verschiedenen Arbeitsbereiche erklärt, die sowohl haupt- als auch ehrenamtliche Mitarbeiter*innnen leisten. Hunde, Katzen, Tauben, Hühner, Wellensittiche, Papageien, Ziegen, Schafe und viele andere Haus- und Wildtiere werden versorgt. Besonders positiv beeindruckt sind wir von der Spendenbereitschaft, ohne die solch ein Tierheim nicht möglich ist. Natürlich fragten wir, wie wir die Arbeit des Tierschutzvereines unterstützen können. Dabei erfuhren wir, dass nicht in allen Hundesteuersatzungen in den kreiseigenen Kommunen des Kreises Düren eine Steuererleichterung für insbesondere alte Hunde aus dem Tierheim berücksichtigt wird.
Am Ende waren wir um noch einige andere Erkenntnisse reicher und wir freuen uns schon auf den nächsten Austausch im Sinne des Tierschutzes!