Besuch im Stadtmuseum Düren

Das Stadtmuseum Düren eröffnete vor wenigen Wochen die neue Ausstellung „Armut in Düren“. Die Stadtratsfraktion der Grünen besuchte kurz vor den Sommerferien gemeinsam diese Ausstellung. Vielen Dank für die kurze Einführung und die Gastfreundschaft ans Museumsteam.  

Das Stadtmuseum sagt selbst dazu:
„Nach drei Jahren intensiver Projektarbeit werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert. Dieses so komplexe und wichtige Gesellschaftsthema Armut“ ist facettenreich. Unterschiedliche Aspekte müssen berücksichtigt werden. Dessen sind wir uns bewusst und dem wollen wir auch gerecht werden. Wir erheben mit unserer Ausstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern wollen die thematisierten Aspekte angemessen präsentieren, Denkanstöße geben und zum Dialog einladen“.

Weiter heißte es: „Armut, auch und besonders in Düren, ist nicht zu übersehen. Seit Längerem zeigt sie sich nicht nur an speziellen Orten, sie ist eingekehrt in das Alltagsleben vieler Menschen in Düren. Armut ist damit ein Teil der Stadtgeschichte geworden. Doch ist sie das nicht schon immer gewesen? Um zu verstehen, was Armut für Einzelne und die Gemeinschaft bedeutet, und wie aus der einstigen (vermeintlichen) „Stadt der Millionäre“ eine Stadt mit großen Armutsproblemen in der Bevölkerung werden konnte, wurde zum Internationalen Museumstag 2026 im Stadtmuseum Düren eine neue Ausstellung eröffnet“.

Foto: Blick in ein Alu-Iglu, welches die Stadt Düren an Personen verteilt hatte, die nicht in Notunterkünfte kommen wollen.

In dieser Ausstellung „Armut in Düren“ können sich Jung und Alt über ganz verschiedene Vermittlungsebenen nicht nur über vergangene Jahrzehnte informieren, sondern zudem einen ganz aktuellen Blick auf die Dürener Stadtgesellschaft erhalten. Es geht dabei nicht darum, Menschen zu stigmatisieren, sondern – im Gegenteil – Augen und Herzen für die stetig an gesamtgesellschaftlicher Relevanz zunehmende Thematik zu öffnen, Verständnis zu schaffen und die Besucherinnen und Besucher im Idealfall mit einem neuen Blick auf die Stadt und ihre Menschen aus der Ausstellung zu entlassen“.

Wir haben die Ausstellung als sehr gut empfunden und können diese sehr empfehlen. Das Thema Armut beschäftigt uns in unsere alltäglichen politischen Arbeit und wir sehen uns auch als Fürsprecher von Betroffenen.  

Link:  https://www.stadtmuseumdueren.de/news-reader/grosse-ausstellungseroeffnung.html

Am 19. Mai 2026 wurde in der WDR Lokalzeit aus Aachen übrigens auch ausführlich über die Ausstellungseröffnung „Armut in Düren“ berichtet. Zudem wurde die Leiterin der Dürener Tafel, Edith Becker, live im Studio interviewt. Den Beitrag der WDR Lokalzeit aus Aachen finden Sie hier (ab Minute 6:53) in der ARD-Mediathek.

 Ein paar Bilder: