Naturschutz zum Mitmachen in Vossenack
Wem sind sie noch nicht aufgefallen, die rosarot blühenden, teilweise mannshohen Pflanzen, die sich entlang des Bosselbaches, seiner Nebenbäche und der Kall immer mehr ausbreiten? Leider ist das schön blühende Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) ein invasiver Neophyt und verdrängt die ursprüngliche Vegetation mit negativen Folgen für die Population der Insekten und der Vögel. Die Artenvielfalt in der ökologisch wertvollen Region der Kall und seinen Nebentälern ist gefährdet.
Mit Springkraut überwucherte Uferböschungen verlieren zudem an Halt durch die fehlende Verwurzelung. Die einjährige Pflanze hinterlässt einen Boden ohne Wurzelnetzwerk und deshalb werden bei Hochwasser die Ufer schneller weggeschwemmt.
Darum krempeln in diesem Sommer die Ehrenamtler rund um Udo Esser von „Helfende Hände Hürtgenwald“ die Ärmel hoch und unterstützen die Biostation Düren unter der Leitung von Utz Wittenberg dabei, das Springkraut am Bosselbach, einem Zuträger des Springkrautes in die Kall, zu entfernen.
Nach dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ sind weitere freiwillige Helfer willkommen, am Samstag den 27.06. ab 9 Uhr das Springkraut zu rupfen. Treffpunkt ist an der Freizeitanlage Bosselbacher Hof in Vossenack.
Gummistiefel, Arbeitshandschuhe und Kleidung, die auch Brennesseln und Brombeerbüsche verkraften, sind als Grundausstattung zu empfehlen. Zudem sollte Sonnen- und ggf. Mücken- und Zeckenschutz im Gepäck sein.
Für Getränke und eine Stärkung am Ende der Aktion ist gesorgt.
Wer mitmachen möchte, kann sich anmelden unter
utz.wittenberg@biostation-dueren.de
oder unter