Wir haben für den nächsten Stadtrat u.a. diesen Antrag zusammen mit der Fraktion Linke+ eingereicht:
Beschlossen werden soll, dass der Rat der Stadt Düren die Verwaltung beauftragt, eine Leerstandsermittlung von nicht gefördertem Wohnraum vorzunehmen. Außerdem sollen auch die möblierten Unterkünfte erfasst werden, die über die Plattform AirBnb oder ähnliche Seiten in Düren vermietet werden.
In der Begründung schreiben wir: Eines der größten sozialen Probleme ist die Wohnungsnot – auch in unserer Stadt. Viele Menschen suchen verzweifelt passenden, bezahlbaren Wohnraum.
Mit dem ausreichenden Neubau von Wohnungen ist aufgrund der hohen Kosten und zu geringer Fördermittel nicht zu rechnen. Die Fördersumme pro qm Wohnraum steht in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten für einen Neubau. Auch in Düren gibt es Leerstände von Wohnungen oder Häusern, die aktuell nicht vermietet werden.
Ein weiteres Problem stellen die steigenden „Umnutzungen“ von Wohnraum zu Unterbringungen von Geschäftsreisenden oder Tourist*innen dar. Düren bietet durch die Nähe zu Köln und Aachen einen attraktiven Standort für solche Angebote. Damit die Wohnungsnot verringert werden kann, müssen alle Anstrengungen genutzt werden, Leerstand und Umnutzungen zu verhindern.
Ziel ist die spätere Erstellung einer Wohnraumschutzsatzung, wie sie u.a. in der Stadt Köln besteht.

Verena Schloemer und Valentin Veithen haben dazu ein Pressegespräch geführt. Die Überschrift des Beitrags lautete dann: Grüne und Linke sagen Leerstand und AirBnb den Kampf an. Zitiert wird Verena Schloemer, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Dürener Stadtrat: „Man muss nur mit offenen Augen durch die Stadt gehen und sieht immer wieder dauerhaft herabgelassene Rollläden“.
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