Vom 20. Juni bis zum 10. Juli für den Klimaschutz in die Pedale treten
Düren. Die Stadt Düren nimmt dieses Jahr zwischen dem 20. Juni 2026 und dem 10. Juli 2026 zum zehnten Mal an der Klimakampagne „STADTRADELN“ teil. Alle Bürgerinnen und Bürger, Kommunalpolitikerinnen und –politiker sowie alle Personen, die in Düren arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, sind eingeladen, beim „STADTRADELN“ mitzumachen und möglichst viele Kilometer zu sammeln.
Wer mitmacht, tritt 21 Tage lang für den Klimaschutz in die Pedale und fördert den Radverkehr. „STADTRADELN zeigt eindrucksvoll, wie einfach jede und jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Wer aufs Fahrrad umsteigt, tut nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern hilft auch dabei, unsere Stadt lebenswerter, leiser und sauberer zu machen“, sagt Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Gemeinsam setzen wir so ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Zukunft in unserer Stadt.“
Interessierte können ein STADTRADEL-Team gründen oder einem bestehenden beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen und in den 21 Tagen so oft wie möglich beruflich und privat das Fahrrad zu nutzen. Die geradelten Kilometer können im Online-Radkalender oder per STADTRADEL-App eingetragen werden. Weitere Informationen unter www.stadtradeln.de/dueren.

Flexpoller sollen Schleichverkehr zwischen Düren und Birkesdorf verhindern
Weil zwei Wirtschaftswege zwischen Düren und Birkesdorf in der letzten Zeit immer häufiger von Autofahrerinnen und Autofahrern illegal als Ausweichstrecke genutzt werden, errichtet die Stadt Düren dort jetzt an zwei Stellen Flexpoller. Diese können von landwirtschaftlichen Fahrzeugen überfahren werden, von Autos aber nicht.
Ein Flexpoller wird westlich des Rurtalbahn-Haltepunktes an der L257 zwischen dem Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ und Arnoldsweiler errichtet. Bereits aufgestellt worden ist ein Flexpoller auf dem Wirtschaftsweg im Bereich des Nahversorgungszentrums am Heerweg. Quelle: Stadt Düren, Pressestelle
Der Poller am Heerweg ist bereits beschädigt! Viele Kommentare auf Facebook machen sich über über diesen Beitrag der Stadt lustig, aber niemand geht dort darauf ein, dass man sich einfach mal an die Regeln halten müsste. Auf dem Feldweg haben Autos nichts verloren und doch war es eine beliebte Abkürzung für Viele. Immerhin ist das die Radschnellverbindung Düren-Jülich! Seit Jahren gab es viele Beschwerden und man suchte eine Lösung. Jetzt hat man zumindest mal was probiert. Schade, wenn sich wieder Leute an öffentlichem Eigentum (hier die Poller) auslassen müssen. Beitragsbild gestellt von Anja Georg. Danke!
Büngelerstraße und ein Teilabschnitt des Rurdammwegs wieder offiziell für den Verkehr freigegeben
Im Beisein von Bürgermeister Frank Peter Ullrich, vieler Anwohnerinnen und Anwohner sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sind am Montagnachmittag (27.04.2026) die Büngelerstraße und ein Teilabschnitt des Rurdammwegs wieder offiziell für den Verkehr freigegeben worden.
„Mit der abgeschlossenen Kanal- und Straßenerneuerung wurde die Infrastruktur in diesem Bereich grundlegend modernisiert und nachhaltig verbessert“, erklärte Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Viele Kanäle in unserer Stadt stammen noch aus der Kaiserzeit und müssen dringend erneuert werden. Jetzt haben wir auch hier die Infrastruktur für die Zukunft bereit gemacht und müssen hier lange nicht mehr in die Erde eingreifen.“
Im Zuge der Maßnahme wurde der bestehende Regenwasserkanal auf einer Länge von rund 175 Metern leistungsfähig ausgebaut und an die aktuellen Anforderungen angepasst. Gleichzeitig erfolgte eine Neuordnung der Schmutzwasserkanäle, wodurch das Kanalnetz effizienter und wartungsärmer gestaltet werden konnte.
Außerdem wurden die Fahrbahnen der Büngelerstraße auf einer Länge von knapp 180 Metern und des Rurdammwegs auf einer Länge von rund 80 Metern komplett erneuert und neu gestaltet. Die angepasste Fahrbahnbreite der Büngelerstraße sorgt ab sofort für eine Verkehrsberuhigung, ohne den Begegnungsverkehr einzuschränken. Dazu wurden die Gehwege modern und barrierefrei gestaltet und die Parkflächen klar strukturiert, um das Parken zu ordnen und das ehemals wilde Parken einzuschränken. Auf dem Rurdammweg wurde zudem die Fahrbahnbreite bewusst reduziert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Radverkehr zu stärken.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Hochwasserschutz: Aufgrund der neuen Höhenlage des Rurdammwegs wurde auch die Rampe der Unterführung zum Ruruferradweg angehoben. Dadurch wurde die Sicherheit in diesem Bereich spürbar erhöht.
Neben der funktionalen Erneuerung wurde auch großer Wert auf die Aufenthaltsqualität gelegt. Neue Bäume und Grünflächen werten das Straßenbild sichtbar auf. Unter anderem wurden entlang der Büngelerstraße vier neue Bäume gepflanzt, am Rurdammweg zusätzliche Grünflächen angelegt und möglichst viele bestehende Bäume und Hecken erhalten.
Auch die Straßenbeleuchtung wurde vollständig erneuert und auf einen zeitgemäßen Standard gebracht. Gleichzeitig wurden Leerrohre verlegt, um künftig den Ausbau von Glasfaserinfrastruktur zu erleichtern.
Insgesamt hat die Stadt rund 1,45 Millionen Euro in die Maßnahme investiert. Sie dankt ausdrücklich allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den ansässigen Betrieben für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit. Ebenso gilt der Dank allen beteiligten Unternehmen, Planungsbüros und Partnern für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Quelle: Stadt Düren. Pressestelle
Der Ausbaubeschluss lag schon Jahre zurück. Damals hatten wir Grüne viel Zeit mit dem Thema verbracht, um eine gute Lösung zu finden. Wie immer in Düren stand der Wunsch nach Parkplätzen im Raum, während wir v.a. auf Verkehrssicherheit und ein lebenswertes Umfeld auch mit Bäumen gedrängt haben. Wie findet ihr den Ausbau – gebt uns gerne Rückmeldungen.

Foto: Im Beisein von Bürgermeister Frank Peter Ullrich, vieler Anwohnerinnen und Anwohner sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sind die Büngelerstraße und ein Teilabschnitt des Rurdammwegs wieder offiziell für den Verkehr freigegeben worden.